„Die Unschuld der Täter“ von Heidi Rehn
München im April 1946. In einer Siedlung am Nordrand der Stadt wird eine Leiche gefunden. Ein weiterer Fall für den Mordermittler Emil Graf. Und er trifft wieder auf Billa Löwenfeld, eine jüdische Reporterin, die ihm bereits bei seinem ersten Mordfall zur Seite stand.
Werden sie auch dieses Mal zusammenarbeiten?
Die Spur führt sie auch ins Haus der Kunst, Hitlers vormaligen Kunsttempels. Was hat die Tote damit zu tun und welche Rolle spielen die Bescheinigungen, dass Deutsche, Juden in der Hitlerzeit geholfen haben. Und dann taucht auch Emils Bruder, der ehemalige Staatsanwalt auf. Was weiß er?
Die Autorin verknüpft geschickt die Geschichte Münchens ein Jahr nach dem Krieg mit fiktiven Protagonisten. Sie lässt uns in die Zeit eintauchen und man glaubt, die zerbombten Häuserzüge und die Menschen, die ums Überleben kämpfen, vor sich zu haben. Die Geschichte nimmt einen gefangen und schließlich überraschen einen Täter und Motiv.